Neues und Änderungen 2008


Anfang 2008 wurde von der Firma >Ravensburger< das neue Quartett >Speed-Karts< aufgelegt.
Darin ist neben 3 weiteren Selbstbau Karts befreundeter Kartbauer, auch das P34-Kart enthalten.
Unter den 4 Karts in der Kategorie Superkarts befinden sich u. A. auch das Kart von Ulli Sieker
(Sieker Rennsporttechnik) und das Kart meines Kooperationspartners
Peter Kruse.


03.03.2008
Die Teile für das geplante Bremsen-Update sind leider immer noch nicht kpl. beisammen.
(Aktuell: Am 9.3.08 fehlen immer noch die Befestigungsbolzen)

Bild rechts:
So sieht das später dann mal in Waveausführung aus.
(Update vom 9.3.08 nach Erhalt der Wave-Bremsscheiben)

Um aber trotzdem bis zum 22.3. (in Ruhe) fertig zu sein, habe ich daher Ende Februar beschlossen, das “Update” vorerst mit vorhandenen Teilen in konventioneller Weise mit innenbelüfteten Bremsscheiben und den bereits vorher verwendeten Bremssätteln auszuführen.
Die Umrüstung der beiden Bremspumpen (für hinten nun wie für vorne von 1/2 auf 5/8 Zoll) ist bereits erfolgt.
Dazu ein paar Bilder:

Verwendet wurden 5/8 Zoll (ca. 16mm) Vorderrad Bremspumpen vom Motorrad.

Das Waagebalkensystem wurde dazu leicht abgeändert.

Ein Sicherungsseil ist der letzte Rettungsanker im Falle das Gestänge bricht ...

Links = Pumpe hinten

Rechts = Pumpe vorne

(Alle Bremssättel sind vom gleichen Typ und Größe)

Nun folgt am Schluss demnächst die Umrüstung auf die doppelte Bremsscheibe an der Hinterachse.


16.03.2008
Der Bremsen Umbau an der Hinterachse ist nun abgeschlossen. Das Kart wurden auch gewartet und überprüft.
Nach einer kurzen Testfahrt, klemmte die neue hintere Bremse noch ein wenig ... fast immer ein Problem bei Verwendung der 12 mm dicken innenbelüfteten Bremsscheiben in Kombination mit nicht verbreiterten Motorrad Bremssätteln. Bei neuen Belägen sind die Bremskolben dann kpl. zurück gedrückt und das mittels Verspannung der Dichtringe in den Sätteln herbeigeführte minimale Zurückziehen der Kolben beim Lösen der Bremse zwecks Freigängigkeit der Beläge, kann so nicht ausreichend statt finden.
Durch ein wenig Nacharbeiten der Belag Rückseite wurde das “Problem” in bekannter Weise gelöst.

Hier ein Bild der neue Anordnung:

...und sieht jetzt so aus:


Schon länger trug ich mich mit dem Gedanken, eine kombinierte Dreh/Fräsmaschine anzuschaffen. Dies ist nun endlich geschehen....;-)


19.03.2008
Heute wurde der Grundstein zu einem wichtigen und schon länger geplanten “Update” am P34-Kart gelegt:
Der Motor wird von Vergaser auf Benzineinspritzung umgebaut.
Dies spukte mir schon länger im Kopf herum und wurde aktuell u. A. auch durch die Aktivitäten befreundeter Kartbauer wieder reaktiviert. Damit wird der Motor von der Ansaugseite her dann endlich mit zeitgemässer Technik betrieben.
Nähere Infos zum Umbau folgen im Laufe der nächsten Wochen und Monate an dieser Stelle.


17.04.2008:
Die Einspritzanlage (Fa.
STREETMAX) wurde heute in ca. 2 Stunden montiert. Morgen folgt der Rest der Leitungen und die kpl. Elektrik. Hier 3 Bilder dazu:

Basis:
Die “Hardware” der Einspritzanlage besteht aus einem geänderten Drosselklappenkörper einer Suzuki GSX-R 1000 neueren Baujahres.

Die Sekundärdrosselklappen wurden kpl. entfernt.

Die Ansaugtrichter bekommen alle noch Siebe und werden mit je 2 Schellen auch sicher befestigt.

Das System arbeitet als reines “Fuel-System”.

Es ist via COM1-Port / Laptop frei programmierbar.

Ein Rennsport-Steuergerät wurde unter Verwendung von Suzuki Teilen von den genialen Leuten bei Streetmax  zu dieser Anlage zusammen gefügt.


23.04.2008
Es gab Probleme mit der Justierung der Anlage, welche hauptsächlich durch eine falsche Verkabelung (mehrfach wechselnde Kabelfarben usw.) und eine falsche Grundeinstellung des Drosselklappensensors hervor gerufen wurden ... teils mein eigener Fehler...:-(...sorry Marcel, sorry Rolf.
Diese Probleme scheinen grundsätzlich seit heute Abend gelöst und morgen erfolgt die Endmontage + Feineinstellung.


25.04.2008
Die Probleme mit der der Anlage sind nun gelöst.
Der Motor läuft. Demnächst erfolgt noch die Feineinstellung mittels Lambda-Datalogger (
Innovate).
Hier das nun seit fast einer Woche “überfällige” Video:


03.05.2008
Es gab doch noch Probleme mit dem Umbau ... ein Zylinder lief nicht richtig mit.
In den letzten 2 Tagen wurde daher intensiv nach dem Fehler gesucht und dabei ALLES nochmals überprüft.
Die kpl. Zündanlage, das Ventilspiel, nochmals die kpl. Einspritzanlage und die Drosselklappen Synchronisation usw. usw. wurden eingestellt und Punkt für Punkt gecheckt... dabei traten aberwitzige Probleme auf:
Das Kabel Zündschloss zu Anlasser-Magnetschalter war vom einen zum anderen Startvorgang plötzlich tot ... und nachdem ein neues Kabel angebracht war, verabschiedete sich anschliessend der Freilauf des Anlassers.
(Freilauf vom Konus auf der Kurbelwelle gelöst...).
Weitere “Defektteufel” in Form von offensichtlich schon vorher zerstörten Gewinden an der Ventildeckelbefestigung und am Zündspulenhalter, waren auch nicht gerade hilfreich in dieser Situation.
Nachdem diese ganzen Problemchen beseitigt und alle sonstigen in Frage kommenden Ursachen inzwischen ausgeschlossen waren, blieben nur noch die Einspritzdüsen als mögliche Fehlerquelle übrig.
Ein Austausch der Düsen untereinander brachte dann im Ergebnis immer ein Problem mit dem betr. Zylinder, dem eine ganz bestimmte Düse zugeordnet war.
Damit war der wohl von Anfang an im Hintergrund wirkende Fehler in Form einer defekten Einspritzdüse endlich gefunden.
Am nächsten Dienstag bekomme ich einen anderen Düsensatz zugesandt und hoffe dann endlich mit dem P34-Kart für Papenburg am 12. Mai startklar zu sein ...


06.05.2008
Heute bekam ich einen Satz anderer Einspritzdüsen von den “Streetmax”-Leuten zugesandt.
(Danke Rolf / Marcel ... ein super Support !).
Der Motor läuft nun endlich auch auf allen 4 Zylindern ... :-)
Nun müssen noch ein paar Werte in der Software des Lamda-Recorders (Innovate) eingestellt werden und dann sollte Alles funktionieren.


09.05.2008
Weiter Probleme taten sich doch noch auf ... was gestern problemlos lief, streikte heute ... bis hin zur totalen Verweigerung überhaupt noch mal anzuspringen. (stirbt im völlig normalen Motorlauf ab und Ende)
Daher wurde im Wesentlichen nochmals kpl. vor Allem die Elektrik gecheckt.
Manches lag aber an der (immer noch nicht) optimalen Drosselklappen Synchronisation, die immer sofort massiv negative Auswirkungen auf die eine der beiden Haupteinflussgrößen, den Drosselklappensensor hat.
Die beim ewigen Testen zu leicht verrussenden Rennzündkerzen, helfen auch nicht gerade die Probleme schnell zu eliminieren. (...zuletzt wurde daher nur noch mit “heißen” Standartzündkerzen geprüft).

Nun lief gestern Abend aber Alles wieder, bis auf den fehlenden Wert der Last (Drosselklappensensor) im Aufzeichnungs-Log des Lambdarecorders.
Daher wurde heute (10.5.) nochmals die dies bezügliche Verkabelung geändert und da keine Zeit mehr zum anschließenden Prüfen vorhanden war, sehe ich wohl erst am 12.5. in Papenburg, ob es nun geht ... oder eben nicht.
Zuletzt fiel auf, dass der alte und geschundene Motor schon bei heißem Motoröl recht stark aus der Gehäuseentlüftung raucht ... gar nicht so gut.
Ich hoffe, er hält noch eine Weile ... das macht mir aber zunehmend ein wenig Sorgen.
Drückt die Daumen dass Alles hält.

Um Einiges besser läuft es zur Zeit bei meinem Kooperationspartner Peter Kruse.
Siehe dazu den letzten
Rennbericht. (pdf-datei ... noch mehr Infos auf: www.powerkartracing.de

Weiter geht es bei mir nun nächste Woche unter: Nutzung 2008 und dort Papenburg (Buttons links)