24./25.05.2008
Da schon seit meinem ersten Besuch dort vor fast genau einem Jahr ein kleines Treffen der Kartbauer auf dem Westerwaldring an gedacht war und sich zuletzt die Stimmen mehrten, die genau dies nun gerne endlich mal hätten, wurde von mir vor einigen Wochen im Forum ein möglicher Termin dazu genannt. Daraus entwickelte sich gemeinsam ein Treffen, das als sehr familiär und in freundschaftlicher Atmosphäre bezeichnet werden kann.
Dazu trug die warme und herzliche Art der der Familie von Uwe Bahlmann und Rene Korden ganz erheblich auch schon im Vorfeld bei, ebenso der persönliche Einsatz ALLER Teilnehmer.
Die netten Menschen vom
RSC-Westerwaldring haben die Kartbahn inzwischen wieder weit nach vorne gebracht und bieten mit ihrer sehr netten und kooperativen Art, jedem Kartfahrer eine Top-Möglichkeit, diesen Sport in einer super Atmosphäre auf einer der landschaftlich schönsten Kartbahnen Europas aus zu üben.

Die ersten Leute reisten teils von sehr weit (Berlin, Münsingen, München, Nähe Jever usw.) bereits am Freitag Abend an und nach Einrichten des Lagers wurde nett geplaudert und sich teils erstmalig persönlich kennen gelernt. Mein Dank gleich hier an dieser Stelle besonders an Achim, der den grossen Grill und auch genügend Partybänke / Tische mitbrachte, um allen eine nette Sitzrunde zu ermöglichen.
Oliver Born kam mit Freunden als “Vorhut” von Eckis Leuten ebenfalls bereits Freitag Abend an und man verstand sich sofort blendend.
Der Abend wurde am gemeinsamen Lagerfeuer ( zu dem es eine lustige Story gäbe....,-) zusammen mit den Leuten vom RSC bei schönen Gesprächen beendet.

Am Samstag Morgen wurden dann alle Karts fertig gemacht und in den Vorstartbereich gebracht. Die letzten Teilnehmer trafen auch ein und bei Top-Wetter wurde ab 10 Uhr gefahren was das Zeug hielt.
Es gab im Laufe des Tages den einen oder anderen Materialschaden. Die Strecke ist recht eng und mit Reifen begrenzt. Da rächt sich jeder Fahrfehler fast sofort mit Schäden am Kart.
Es gab aber am gesamten Wochenende keine einzige Verletzung unter unseren Leuten und auch die Schäden an den Karts sind wieder einigermassen leicht zu richten.
Das “Rollerkart” war zwar das mit Abstand am geringsten (nur 14 PS) motorisierte Eigenbaukart dieses Treffens, machte aber nicht nur mir selbst sehr grossen Spass. Robert und Rudi fuhren das Kart im Laufe des Wochendes zur Probe und waren einhelliger Meinung, dass das so schon grossen Spass macht ... und erst recht, wenn es denn nur ca. 10 PS mehr hätte. Daran (mehr PS) wird zukünftig weiter gearbeitet.
Der Rest des Karts funktionierte auf Anhieb völlig störungsfrei und noch besser, als von mir erwartet.
Es wurde nur Sprit nachgetankt, der Luftdruck ständig überprüft (nur die Bridgestone 6 Zoll Bereifung verliert leider recht kurzzeitig immer erheblich an Luft ... warum weiss eigentlich niemand so recht) und sonst wurde nur Gefahren, Gefahren und Gefahren.
So soll es sein, denn die Eigenbaukarts werden zumeist von ihren Schöpfern gebaut, da man das ewige Geschraube, wie bei den üblichen Karts meist nötig, schon lange leid ist.
Bernhard fuhr viele Runden immer in meiner Nähe mit seinem blitzsauber aufgebauten Eigenbau-Schaltkart mit 125er Motorcross Motor. Das waren die schönsten Runden für mich, da wir vom Leistungsniveau der Karts her recht ähnlich waren.
Abends wurde wieder zusammen gegessen und anschliessend in grosser Runde auch zusammen gesessen. Dies wie am Vorabend ebenfalls wieder mit den Familien der anwesenden RSC-Vereinsmitglieder und weiteren Kartleuten, die dann gleichzeitig vor Ort waren.

In der Nacht fing es an zu Regnen und daher war die Strecke bis ca. 10:30 am anderen Tag noch nass.
Da wir ohnehin auf Rudi und seine Leute, die am Nürburgring beim 24 H-Rennen weilten, mit unserem Rennen warten wollten, war das nicht so schlimm.
Wie angekündigt, kam Rudi dann extra vom Nürburgring angefahren und traf rechtzeitig vor dem angesetzten Renntermin am Westerwaldring ein.
Das 10 minütige Qualifying wurde auf 12 Uhr terminiert. Das anschliessende Rennen über 15 Runden dann auf 12:30. Uwe hatte uns ein Rennen mit Qualifying, Transponder-Zeitnahme und allem Drum und Dran ermöglicht. Dies wurde dankend angenommen. Leider mussten Einige schon aus verschiedenen Gründen vorher nach Hause und somit waren es am Ende “nur” 8 Leute beim Rennen.
Die Ergebnisse stehen zusammen gefasst hier:

Das Treffen wurde von ALLEN als sehr schön empfunden und es wurde eine Wiederholung gefordert.
Das Team vom RSC der Kartbahn Westerwaldring empfand ebenso und somit wird es nicht das letzte Treffen dieser Art dort gewesen sein. Was will man mehr.
Mir selbst und meiner Familie hat es natürlich ebenfalls sehr gefallen und ein klein wenig Muskelkater im Schulterbereich zeugt von einem gelungenen Event...;-)

Es folgen nun ein paar Bilder vom Wochenende:

... wie Wenig ein Kartfahrer selbst braucht ... nur ein paar Scheiben rohes Toastbrot und gut is es ...;-)

”Testfahrer” Rudi “the Fast” Rott vor dem ultimativen Karttest des “Rollerkarts” ... ;-)

Dank meines Sponsors “RAVENOL” konnten wir sogar Preise für die ersten Plätze vergeben. Mein Dank dazu nochmals an die Firma RAVENOL.

Die Gewinner der “Senioren”.

Sobald weitere Bilder der Teilnehmer eintreffen, erstelle ich daraus eine Auswahl in einer 2. Bildershow und Verlinke von hier darauf.
Ein kleines Video von den ersten Runden des Rennens ist am Ende der Seite zu sehen.
Mein “Rollerkart” mit nur 14 PS war natürlich erwartungsgemäss den mindestens 3 mal stärkeren restlichen Karts weit unterlegen, quasi ein “Kampf mit stumpfen Waffen” für mich ... aber ich war trotzdem mit grossem Spaß bei der Sache und gar nicht soooo langsam ... ;-)

Danke an ALLE, bis zum nächsten Event, Steps

;-) ... und weil es so schön war ... danke Bernhard für das “dynamische” Photo vom “Rollerkart”
und Achim für das Photo von Tim als Abschluss.