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22./23.08.2009 Westerwaldring, 3. Lauf zur RSC-Westerwaldring Vereinsmeisterschaft
Bei bestem Wetter trafen sich die Kartfreunde schon zum grossen Teil Freitag Abends im Fahrerlager des WW-Rings. Es wurde sich häuslich eingerichtet und gut bei Essen und Trinken gemeinsam nicht nur “Benzin geredet”... das war schon mal sehr schön.

Der Samstag wurde hauptsächlich von mir genutzt, um das Kart mit kleinen Veränderungen zu Testen und Tim mit seinem “Rollerkart” viel Fahrmöglichkeit zu geben, die er auch sehr gut nutzte. Er wird im Rollerkart immer schneller und passt inzwischen von der “Grundspeed” auch sehr gut in die Gruppe der Bambini-Kartfahrer.
Das Rollerkart wurde 2 mal kpl. mit 8 Liter Gemisch voll getankt und das waren auch die einzigen nötigen Handreichungen für einen ganzen Tag Fahrspass pur für Tim ... das Gerät ist sehr wartungsarm und zuverlässig ... so sollte es im Hobbybereich generell Standart sein ... ;-)
Mit dem SXV-Kart befuhr ich beide Streckenvarianten, denn die Klasse ICC (125er Schalter) meinten, dass sie die enge Schikane des normalen Streckenverlaufs nicht fahren könnten, daher wurde die Strecke immer mal wieder umgebaut.
Wir (Fun-Klasse) konnten das nicht ganz nachvollziehen, fahren wir doch wesentlich stärkere Karts die ebenfalls geschaltet werden und kommen aber trotzdem noch sehr gut mit der engen Schikane zurecht.
Na egal, in der “Kurzanbindungsvariante” der Schalter fuhren wir tiefe 25er Zeiten (Alfanomessung Rudi), entschieden dann aber gemeinsam für unseren Lauf dagegen, auch diese Variante zu nutzen, da erstens ein gewaltiger Buckel in diesem Geradeausbereich liegt (Kart hebt kpl. ab...) der somit gewaltig zu Lasten des Materials geht und zweitens uns die “Kurzvariante” zu anspruchslos erschien.
Es gab auch einige Defekte, hauptsächlich aber nur an 2 Karts. Diese Pannen konnte teils gemeinsam behoben werden, später am Sonntag setzte sich an genau diesen Karts aber die Pechsträne leider weiter fort.
Der Rest verlief unauffällig und ohne nennenswerte technische Probleme.
Abends wurde lange zusammen gesessen und vorher wie immer gut gekocht und Gegessen / Getrunken ... ;-))

Am Sonntag Morgen hatte ich keine besondere Lust auf “Frühsport” und liess somit das “Warm-Up” kpl. ausfallen.
Ich frühstückte statt dessen gut und bereitete mein Kart vor... Tanken, Öl-Kontrolle, neue Bereifung hinten samt Luftdruckkontrolle und Kühlwasserkontrolle, dann eine allgemeine Durchsicht auf Defekte, lockere Verbindungen usw., aber Alles war okay und so schob ich das Kart in den unteren Teil des Fahrerlagers um für das Qualifying startklar zu sein.
Da es sehr warm war, trank ich viel Mineralwasser und auch eine Dosis Magnesium (ein erprobtes Mittel gegen Krämpfe).
Bald erfolgte der Start ins Qualifying und schon sofort wurde klar, dass es diesmal sehr hart werden würde... Rudi kämpfte genau wie alle Anderen um eine wirklich gute Startposition, da ein Überholen während des Rennens mit unseren starken Karts nicht so ganz einfach, ja teils sogar fast unmöglich ist.
Wie hart und eng das war, ersieht man aus folgender Tabelle:

 Nur 0,009 Sekunden trennten Rudi und mich und auch die Anderen waren sehr schnell unterwegs und recht dicht beieinander wie man sehen kann.
Es wurde fast die Renndistanz an Qualifyingrunden gefahren.. das zeigt wie hart gekämpft wurde um auf Pole zu stehen...

Dann erfolgte bald auch der Start des ersten Rennlaufs. Die Ergebnisse sieht man im nächsten Bild, beide Rennläufe in der Zusammenfassung oben im Video.

Leider hatte Achim und auch Manni grosses technisches Pech schon im ersten Lauf und ich möchte deswegen auch gar nicht näher hier darauf im Detail eingehen.
Kopf hoch, nach dem Rennen ist vor dem Rennen, das wird also bestimmt auch wieder besser beim nächsten Mal.

Der 2. Rennlauf verlief recht ähnlich zum 1., wobei da nochmals an Speed zugelegt wurde ( 28,175 sprechen da für sich) und die Spitze somit nur wenig über den seit dem Streckenumbau tiefsten je in einem Rennen dort gefahrenen Zeiten lag (27,983 = Denny Eichelhard beim 1. Lauf zur RSC-Meisterschaft). Nicht übel für ein Eigenbaukart meinten Viele dazu anschliessend ... ;-)
Hier die Ergebnistabelle:

Bei der späteren Siegerehrung bekamen die jeweils Erstplazierten eine von meinem Sponsor RAVENOL zu Verfügung gestellte Flasche vollsynthetisches
2-Taktöl überreicht.

Mit Ravenol-Produkten habe ich sehr gute Erfahrung in inzwischen allen meinen 5 Karts sammeln dürfen.
Mein Dank dafür von hier aus auch mal wieder an
RAVENOL.

Im Anschluss folgen noch ein paar Bilder zum Wochende.
Erwähnenswert wären noch viele Dinge, eigentlich nur Positive. Es gab keinerlei Verletzungen oder gar Unfälle und somit war diese Veranstaltung wieder gewohnt super und sehr familiär auf der “Familien-Kartbahn” Westerwaldring.
Es ist immer wieder faszinierend, dass dort von ganz klein und jung bis doch recht alt, aber immer noch ziemlich fit (der älteste aktive Teilnehmer ist immerhin schon über 60 jahre alt... und fährt Schaltkart in der ICC-Klasse ... meinen Respekt) alle dabei sind und zusammen regelmässig viel Spass bei gegenseitigem Respekt haben.
Die gegenseitige Hilfsbereitschaft und das Miteinander am Westerwaldring sind einfach unübertroffen.

Mein Dank nochmals an ALLE die dort waren für das gut organisierte, faire und damit sehr nette Renn-Wochenende.
Ggf. folgen noch weitere Bilder, falls ich noch schöne von Anderen zugesendet bekomme.
Für das Videomaterial danke ich Rolf Rott, für die Fotos Achim Agster.

Liebe Grüße Steps

Oben:
Jörg Langenbach ... IMMER schnell unterwegs ... ;-)

Die Teilnehmer (Fahrervorstellung), leider aber hier nicht komplett auf dem Bild zu sehen.

...und hier noch ein paar nachgelieferte Fotos:

...gaaanz früh morgens am WW-Ring

Fahrerlager noch vor dem grossen Andrang

Die Kinder sehen ganz genau hin, ob das alles vernünftig gemacht wird...;-)

...und fahren dann später damit recht flott.

bis bald...